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Umwelt

Unsere Umweltarbeit beginnt mit einem klaren Blick auf die Auswirkungen unseres Handelns. Dafür betrachten wir die Bereiche Klima & Luft, Chemikalienmanagement & Wasser, Biodiversität und Abfall. Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über die Themen, mit denen wir uns im Umgang mit der Umwelt beschäftigen.

Klima

Die Herstellung von Kleidung ist mit dem Verbrauch von Ressourcen und dem Ausstoß von Treibhausgasemissionen verbunden. Um unsere Emissionen besser zu verstehen, berechnen wir sie seit 2020 nach dem GHG Protocol, einem internationalen Standard zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen. Dabei unterscheiden wir zwischen direkten Emissionen aus eigenen Aktivitäten, indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie und weiteren indirekten Emissionen, die unter anderem entlang der Lieferkette entstehen. Die Erfassung und Einordnung dieser Emissionen schafft Transparenz über unsere klimabezogenen Auswirkungen.

Wasser

Wasser spielt in vielen textilen Herstellungsprozessen eine wichtige Rolle. Dabei betrachten wir neben dem Wasserverbrauch auch wasserintensive Prozesse, den Wasserbedarf an unserem Headquarter und das Abwassermanagement in unserer Lieferkette. Seit 2021 erfassen wir mithilfe des Facility Environmental Module (FEM) des Higg Indexes Daten zum Wasserverbrauch unserer Lieferkettenpartner:innen. So erhalten wir Einblicke in die Menge und Herkunft des verwendeten Wassers. Auch die Qualität von Abwässern und der mögliche Eintrag von Mikroplastik sind Aspekte, die wir im Zusammenhang mit textiler Produktion betrachten.

Chemikalien

Chemikalien kommen in verschiedenen Produktions- und Veredelungsprozessen der Textilindustrie zum Einsatz. Ein kontrollierter Umgang mit ihnen und den dabei entstehenden Abwässern ist deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Lieferkettenprozesse. Dafür haben wir in unserer Lieferkette ein Environmental Management Program (EMP) etabliert. Es umfasst Vorgaben für das Chemikalien- und Abwassermanagement und orientiert sich unter anderem an der ZDHC Roadmap to Zero. Im ZDHC ‚Brands to Zero‘ Assessment 2026 wurde Marc O’Polo mit der Bewertungsstufe ‚Champion‘ eingestuft. Die Bewertung wurde von KPMG Niederlande durchgeführt und bezieht sich auf das Chemikalienmanagement, das Abwassermanagement und die Umsetzung entsprechender ZDHC-Anforderungen.

Seit 2018 verzichten wir auf den bewussten Einsatz PFAS-basierter Imprägnierungen und Ausrüstungen. Unbeabsichtigte Spuren durch Verunreinigungen in Wasser, Rohstoffen oder Maschinen können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Deshalb prüfen wir unsere Produkte auf PFAS. Für die Bewertung gelten die gesetzlichen Grenzwerte und die Anforderungen unserer internen Liste eingeschränkter oder verbotener Substanzen (PRSL).

BIODIVERSITÄT

Biodiversität beschreibt die Vielfalt von Arten, Lebensräumen und Ökosystemen. Sie ist Teil funktionierender natürlicher Kreisläufe und steht in Verbindung mit der Nutzung natürlicher Ressourcen. Auch textile Wertschöpfungsketten können Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben, zum Beispiel durch Treibhausgasemissionen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Auswahl bestimmter Materialien. Deshalb betrachten wir Biodiversität als einen Aspekt unserer Umweltarbeit.

ABFALL

Abfälle entstehen in verschiedenen Stufen der textilen Wertschöpfungskette. Dazu gehören Schnittreste und weitere Reststoffe bei unseren Lieferant:innen, Verpackungen bei uns und unseren Kund:innen sowie Alttextilien am Ende der Nutzungsphase. Die Abfallhierarchie beschreibt eine Rangfolge für den Umgang mit Abfällen. Sie umfasst fünf Stufen:

1. Vermeidung

2. Wiederverwendung

3. Recycling

4. Sonstige Verwertung

5. Beseitigung

Dabei stehen die Vermeidung und die Wiederverwendung von Abfällen an erster Stelle. Auch das Konzept der Kreislaufwirtschaft setzt darauf, Produkte und Materialien möglichst lange zu nutzen und in Verwendung zu halten.

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